...und vergib uns unsere Schuld

 

Erotikthriller, 1999

 

Dauer: 102 Minuten (Originalversion: 183 Minuten) (in Farbe)

Regie: Günther Brandl

Drehbuch: Günther Brandl

Kamera: Günther Brandl, Monika Brandl

Schnitt (digital, Original analog): Günther Brandl

Release: 05.11.1999

Produktionsdauer: ca. 6 Monate (ca. 29 Drehtage)

Freigegeben ab 16 Jahren

 

Darsteller: Günther Brandl (21 Rollen), Monika Brandl (11), Alois Brandl (4), Sebastian Eder (4), Gisela Brandl (2), Helmut Brandl (1);

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"Wo Schuld ist, ist auch eine Strafe. Und niemand wird vor ihr davon laufen können."

(Pater Neil Collins)

 

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Eine Reihe mysteriöser Morde im Rotlicht-Milieu stellt die Montrealer Polizei vor ein Rätsel. Bereits drei Prostituierte hat der scheinbar psychopatische Täter getötet, jede nach dem gleichen Strickmuster. Und jedes Mal hat er eine Botschaft hinterlassen: das Wort "Sünde". Handelt es sich hier um einen Mörder mit übertriebenen Moralvor-stellungen, der seine Opfer bestrafen möchte? Oder ist das ganze nur ein Bluff? Um diese Frage zu beantworten, kommt Sergeant Jessica McDermott (Monika Brandl), die zusammen mit ihrem Kollegen Patrick Fowler (Günther Brandl) den Fall bearbeitet, auf eine verwegene Idee. Sie will sich als Undercover-Agentin in die Szene einschleusen, um dem Täter das nächste Mal zuvorzukommen. Nach anfänglichem Widerstand stimmt Polizeichef Forsythe (Alois Brandl) der Sache zu. So also nimmt Jessica einen Job als Stripperin im "Passion's Paradise" an, dem Nachtclub in dem das letzte Opfer gearbeitet hat. Während sie nun immer mehr in den gefährlichen Strudel von Sex und Prostitution gerät, stößt Patrick auf eine Reihe seltsamer  Tabelllenbreite

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trotz der Überlänge kommt der Zuschauer hier nie zur Ruhe, wird gewissermaßen auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen. Denn immer, wenn man denkt, zu wissen, was hier gespielt wird, schlägt die geschickt konstruierte Geschichte einen weiteren furiosen Haken. So ist man vor Überraschungen nie sicher – bis zum Schluss, der einschlägt wie eine Bombe!Tabelllenbreite

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Zusammenhänge. Und plötzlich meldet sich ein Pater Neil Collins (toll gespielt: erneut Günther Brandl). Der seltsame Priester will der Polizei zwar helfen, aber sagt er wirklich die Wahrheit? Jessica und Patrick stellen immer mehr fest, dass hinter der Sache mehr steckt als zunächst angenommen. Und dass sie bald niemandem mehr trauen können – denn jeder ist verdächtig!

Zum ersten Mal inszenierte Regisseur Günther Brandl mit diesem dreistündigen Thriller-"Epos" einen Film in kompletter Solo-Arbeit (der übliche Co-Mann Helmut Brandl taucht lediglich in einer Statistenrolle auf). Und das Experiment ist mehr als gelungen! Denn Tabelllenbreite

 

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Besetzungsliste:

Hauptrollen: Jessica McDermott (Monika Brandl), Nick Moreno (Günther Brandl), Patrick Fowler (Günther Brandl);

Nebenrollen: Pater Neil Collins (Günther Brandl), Frank Preston (Günther Brandl), Kelly (Monika Brandl), Markovic (Günther Brandl), Captain Forsythe (Alois Brandl), Alicia (Monika Brandl), Jack Partridge (Günther Brandl), Doreen O'Brien (Monika Brandl), Barkeeper (Sebastian Eder), Sheriff Quinlan (Günther Brandl), Heather (Monika Brandl), Pete Cavanaugh (Günther Brandl), Pater Delaney (Alois Brandl), Leutnant Paul Fox (Günther Brandl);

Weitere Rollen: Duncan (Günther Brandl), Sandra Russell (Monika Brandl), Freier (Günther Brandl), Gerichtsmediziner Doug (Günther Brandl), Sonia Conchita Gonzales (Monika Brandl), Tony (Günther Brandl), Dr. Hartley (Günther Brandl), Polizisten (Alois Brandl 2x, Günther Brandl 2x, Monika Brandl), Wachmann (Günther Brandl), Partridge's Freundin (Monika Brandl), Polizei-Zeichner (Günther Brandl), Krankenschwester (Monika Brandl), Freier (Günther Brandl);

Statisten-Rollen: Nachtclub-Gäste (Sebastian Eder 3x, Günther Brandl), Bedienung (Gisela Brandl), Polizei-Photograph (Günther Brandl), Frauen in Kirche (Gisela Brandl, Monika Brandl), Mann in Kirche (Helmut Brandl), Passant (Michael Damböck), Sekretär des Sheriffs (Alois Brandl), Alexander Cowans (Mathias Melzer);

 

 

 

 

 

 

4 FRAGEN, 4 ANTWORTEN –

DAS INTERVIEW:

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Günther Brandl:

"Hier geht es um Schuld und Strafe"

 

Ist das der Thriller, wie du ihn schon immer sehen wolltest?

Das könnte ich so unterschreiben. Er enthält alle klassischen Elemente, viele Wendungen und Überraschungen.

Die Geschichte ist ja dermaßen verworren, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Gab es eine Stelle, an der du auf einmal selbst nicht mehr gewusst hast, wer es nun eigentlich war?

Während des Drehs denkt man in einem Thriller nie darauf, wer der Mörder ist. So ist es auch leichter, dass sich die Figur nicht verrät.

Stört es dich, dass der Film manchmal als Sexfilm in Verruf kommt?

Eigentlich schon. Schließlich ist es in erster Linie ein Thriller und die gezeigte Erotik dient fast ausschließlich der Handlung. Bis auf vielleicht eine oder zwei sind alle erotischen Szenen für die Story notwendig. Schließlich spielt der Film ja auch im Rotlichtmilieu.

Wie bist du auf den religiösen Aspekt der Geschichte gekommen? Die Verbindung zur eigentlichen Story liegt ja nicht unbedingt nahe.

Möglicherweise doch. Der Mörder will die Prostituierten bestrafen, es geht also um Schuld und Strafe, um Sünde. Somit liegt der Bezug zur Religion gar nicht mehr so fern

 

 

 

 

 

Meinungen zum Film:

Bisher gibt es noch keine Meinungen zu diesem Film...

 

Ihr könnt das aber gern ändern! ;-)

 

...durch eine Kritik im Indigo Board - und zwar hier!

 

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9 BR-Oscar-Nominierungen 2001:

"Bester Film", "Bester Hauptdarsteller (Monika Brandl)", "Bester Nebendarsteller" (Monika Brandl als Alicia), "Bester Nebendarsteller" (Günther Brandl als Jack Partridge), "Beste Regie", "Bestes Drehbuch", "Beste Dialoge", "Beste Musik", "Bestes Produktions-Design"

4 BR-Oscar-Auszeichnungen 2001:

"Beste Regie", "Bestes Drehbuch", "Beste Dialoge", "Bestes Produktions-Design"

 

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Zur Kritik:

Hier handelt es sich um eine Kritik von uns selbst, sie ist nur im Vergleich unserer Filme untereinander zu sehen!

Die Punktezahl geht von 0 (Minimum) bis 10 (Maximum).

Unterhalb wird für die fünf Kategorien das Maß des Vorkommens mit ein bis drei Punkten beziffert.