The Seeds of Discord

 

Thriller, 2013/14

 

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Dauer: 127 Minuten (Farbe)

Regie: Günther Brandl, Helmut Brandl, Monika Brandl

Drehbuch: Günther Brandl, Monika Brandl

Dialoge: Günther Brandl, Helmut Brandl

Kamera: Helmut Brandl

Schnitt: Helmut Brandl, Günther Brandl

Musik: Kevin MacLeod, Michael Donner

Release: 15.08.2014

Produktionsdauer: 65 Wochen

(Dreh: 51 Wochen / Schnitt: 17 Wochen / 12 Drehtage)

Empfohlen ab 16 Jahren

 

Darsteller: Siegfried Foster, Kathrin Meyer, Peter Eherer, Monika Brandl, Katharina Buchberger, Helmut Brandl, Romy Glasel, Christian Meilhammer, Marcus Schattner, Günther Brandl, Martin Eherer, Nadja Holz, Thomas Pill, Jürgen Sperling, Fabian Wirth, Radu Chitu, Christian Maier, Andreas Wagner, Andreas Eckleder, Felix Moser;

 

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"Das ist das gottverdammte Paradies hier!" (Serge zu seiner Frau Geraldine)

 

 

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Mykonos, die griechische Mittelmeer-Insel ist das perfekte Urlaubsziel. Auch für die wohlhabende Familie Pontagnac, die dort eine Villa in malerischer Lage besitzt. Doch als sich die Familienmitglieder dort mehr oder minder zufällig treffen, ist kein Hauch von Urlaubsstimmung zu spüren. Durch eine seltsame Nachricht zusammengetrommelt, weiß keiner von ihnen den wirklichen Grund für sein Kommen. Während die Truppe auf Aufklärung wartet, taucht plötzlich eine unbekannte Frau auf. Sie behauptet, hier wohnen zu dürfen und nistet sich schnell in die angebliche Familienidylle ein. Eine Idylle, die wohl nur Fassade ist - und diese beginnt schnell zu bröckeln. Denn bald stellt sich heraus: hier hat jeder seine kleinen Geheimnisse, und die Fremde scheint das Ziel zu haben, diese ans Licht zu bringen - um sie gezielt gegeneinander auszuspielen. Schnell spielt jeder gegen jeden, und als dann auch noch eine gehörige Menge Drogen ins Spiel kommen, ist schnell klar: dieses Spiel kann nicht gut ausgehen...

Denn hinter diesen Drogen ist auch eine Gruppe griechischer Dealer her, die sich bald einmischt. So beginnt der Film dann auch. In Rückblenden erfährt man im Anschluss, was alles passiert ist. Eine in Brandl-Filmen gern gebrauchte Erzählform, die durchaus ihre spannenden Momente bietet. Ansonsten ist die Geschichte jedoch eher routinierte Tabelllenbreite

Thriller-Unterhaltung. Die Story hat zwar ein paar geschickte Wendungen auf Lager, Genre-Fans dürften die eine oder andere aber möglicherweise vorhersehen können. Ein Problem ist das aber nicht, denn die Stärken des Films liegen sowieso woanders. Zum einen ist es die für einen Indie-Film gigantische Kulisse, die ein ums andere Mal begeistert. Allein der Ausblick von der Villa passt auf jede Postkarte!

Die Bilder sind aber nicht nur schön anzusehen, sondern tragen auch viel zur Atmosphäre des Films bei. Man kann die Hitze förmlich spüren, und damit auch die Hitze des Gefechts, Tabelllenbreite

das die Protagonisten miteinander führen. Die Waffen sind dabei Worte und die Kunst der Verführung. Denn wenn die unbekannte Schönheit anfängt ihre männlichen "Opfer" um den Finger zu wickeln, bietet der Film eine gehörige Portion Erotik. Die wirkt dabei erstaunlich ungezwungen, genauso ungezwungen wie das Spiel des gut aufgelegten Casts. Da mag man gar nicht glauben, dass der Film fast komplett bei einem 9-tägigen Drehmarathon auf Mykonos entstanden ist. Da herrschte bei der Crew dann wohl genauso wenig Urlaubsstimmung wie im Film...

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Besetzungsliste:

Hauptrollen: Bernard Pontagnac (Siegfried Foster), Noelle Grenier (Kahtrin Meyer);

Nebenrollen: Serge (Peter Eherer), Veronique (Monika Brandl), Geraldine (Katharina Buchberger), Gaspar Pontagnac (Helmut Brandl), Cecilé (Romy Glasel), Mathieu (Christian Meilhammer), Christatos (Marcus Schattner), Gregory Clement (Günther Brandl), Griechische Drogen-Dealer (Martin Eherer, Nadja Holz, Thomas Pill), Mihailov (Radu Chitu);

Weitere Rollen: Griechische Drogen-Dealer (Jürgen Sperling, Fabian Wirth);

Statisten-Rollen: Russische Drogen-Dealer (Christian Maier, Andreas Wagner, Andreas Eckleder, Felix Moser);

 

 

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4 FRAGEN, 4 ANTWORTEN –

DAS INTERVIEW:

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Kathrin Meyer

"Hier konnte ich eine andere Seite von mir zeigen."

Was hast du gedacht, als du das "Angebot" bekommen hast einen Film auf Mykonos zu drehn?

Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, auf einer so schönen Insel  wie Mykonos arbeiten zu dürfen - ausschlaggebend jedoch waren das tolle  und vielschichtige Drehbuch sowie die Komplexität der Rolle.

Rückblickend: war's mehr Arbeit oder mehr Urlaub?

Nun, in einer Villa zu leben, den Pool zu genießen und den Tag auf der  Terrasse zu beginnen sind wunderschöne Elemente und gestalten natürlich  einen sehr angenehmen Rahmen. Aber man bleibt dennoch klar bei einem  solchen Projekt auf den Film fokussiert, sodass die Arbeit im  Vordergrund steht.

Deine Rolle der Noelle ist ja sehr undurchsichtig und auch ziemlich  hinterhältig. Hat's Spaß gemacht so jemand zu spielen oder wär dir einer von den "Guten" lieber gewesen?

Es war für mich eine interessante Erfahrung und eine schöne Möglichkeit dank meines Berufes innerhalb der Rolle auch mal eine andere Seite von mir zu zeigen, gerade weil dieses  boshafte eher weniger meinem Naturell entspringt. Für einen Schauspieler ist es ja immer eine dankbare Aufgabe, eine "böse" Figur darstellen zu  dürfen, die oft facettenreicher in ihrer Charakterdarstelllung sind.

Du hast ja in Sachen Schauspielern doch ein bisschen Ambitionen. Wo kann man dich noch sehen?

Nachdem mich vergangenes Jahr die Steuer ordentlich abgeschöpft hat, muss ich  in diesem Jahr ordentlich ran klotzen und alles annehmen, was her geht  (lacht). Nein, im Ernst, nach einer längeren Pause, in der ich studiert  habe, widme ich mich wieder meiner ursprünglichen Leidenschaft. Ich freue  mich sehr darauf, in Moses Wolffs Kurzfilm über Rasputin mitzuspielen.  Aktuell drehe ich gerade mit David Lunch einen Horrorfilm auf Englisch,  der v. a. für den amerikanischen Markt vorgesehen ist und daher in  englischer Sprache gefilmt wird. Nebenbei arbeite ich auch als  Synchronsprecherin für verschiedene Synchronfirmen in München!

 

 

 

 

 

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Meinungen zum Film:

The Seeds of Discord ist ein erotischer Thriller, der nach und nach das komplexe Handlungsgeflecht entwirrt und das Familiendrama auf ein blutiges Finale mit einem überraschenden Plott-Twist zusteuern lässt.”

(Dead Ends Magazin)

 

Der Film kommt sehr edel und durchgestylt daher. Eine Geschichte über Familienintrigen, Verrat und Drogen. Zu empfehlen!”

(X-Rated)

 

Reviews zum Film:  Dead Ends, X-Rated

 

Wir würden uns natürlich freuen, wenn ihr uns eure Meinung über diesen Film mitteilt, z. B. bei Amazon, Facebook, ofdb oder gern auch irgendwo anders in den Weiten des World Wide Webs.

 

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Zum Fazit

Hier handelt es sich um eine Einschätzung von uns selbst, die in erster Linie als Einordnung der Filme untereinander dienen soll.

Unterhalb wird für die fünf Kategorien das Maß des Vorkommens mit ein bis drei Punkten beziffert.