Moor-Monster

 

Horror-Komödie, 2013/14

 

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Dauer: 119 Minuten (Farbe)

Regie: Günther Brandl, Helmut Brandl, Monika Brandl

Drehbuch: Günther Brandl

Kamera: Helmut Brandl, Günther Brandl

Schnitt: Günther Brandl, Helmut Brandl

Release: 12.11.2014

Produktionsdauer: 63 Wochen

(Dreh: 61 Wochen / Schnitt: 25 Wochen / 29 Drehtage)

Empfohlen ab 16 Jahren

 

Darsteller: Thomas Pill, Monika Brandl (7 Rollen), Günther Brandl (25), Christian Meilhammer, Katharina Buchberger (10), Romy Glasel (3), Jürgen Lill, Helmut Brandl (9), Vicky Vampire (2), Nicole Abl, Kyle Kodydek, Oliver Maurer, Stefanie Degner, Verena Maier, Claudia Fiedler, Florian Parzer, Stephan Holzner, Matthias Sigl, Oliver Heide (2), Marcus Schattner (2), Herbert Meilhammer, Thomas Binder, Martin Eherer, Peter Eherer (3), Monique, Sanela Demirovic, Rudi Kürschner, Christian Eberl (2), Tonia Klein, Josefa Kimmerle, Adrian Piser, Christian Sklous (2), Melanie Meier, Peter Dubiel (2), Martin Hager (3), Martin Faltermeier (2), Manuel Urbaneck, Jason Nightcreep, Ludwig Kustner, Dana Weidner, Christian Kreil, Alois Brandl, Andreas Eckleder (3), Robert Führmann, Ursula Berger, Christian Maier (2), Kahtrin Meyer, Markus Kopetz (2), Robert Krivaceck, Michael Laufer, Graf de Monne, Andreas Niß, Arnold Gängler, Carla Scutti, Johanna Schmid, Melanie Alexander (2), Stefan Lippeck u. a.

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"Oh mein Gott, es ist ein Moor-Monster!" (Hysterisches Opfer im Angesicht des Monster)

 

 

Komödien gehören jetzt ganz sicher nicht zum Steckenpferd von Brandl Pictures. Wenn’s mal lustig wird, dann ist es jedenfalls bislang immer eine Parodie gewesen. Und die Brandls bleiben sich treu! Mit "Moor-Monster" servieren sie nicht weniger als die ultimative Parodie und setzen nach "Hot Dreams" noch mal einen drauf. Opfer der General-Verarsche sind diesmal in erster Linie die Monster- und Horror-B-Movies aus den Achtzigern. War damals kein noch so kurioses und billiges Monster zu bescheuert um  das Licht der Leinwand zu erblicken, so erfreuen sich diese Filme unter Horror-Fans dann doch großer Beliebtheit. Ideale Voraussetzungen also, um sie durch den Kakao zu ziehen...

Angereichert wird das Ganze dann mit jeder Menge anderer Film-Zutaten. Der klassische Teenie-Slasher mit all seinen Klischees darf da natürlich nicht fehlen, ebenso wenig ein Streifzug durch die großen (und eher kleineren...) Klassiker der Filmgeschichte.

Die Handlung ist dann natürlich so typisch wie sie nur sein kann. Der fiese Oberbösewicht Frank Corman (Jürgen Lill) lässt illegal radioaktiven Müll im Moor entsorgen, wodurch sich ein Moor-Monster entwickelt. Das sieht zwar aus wie ein wandelnder Putzlumpen, verbreitet aber trotzdem Angst und Schrecken! Denn es hat Hunger auf Menschen - und seine Leibspeise kann man sich denken: doofe Teenies, spießige Touristen und vollbusige Blondinen. Doch Rettung naht! der örtliche Sheriff Cohen (Günther Brandl) bläst gemeinsam mit den Großwildjägern Jack Wood (Thomas Pill) und Jackie Franco (Monika Brandl) zur Jagd auf das Monster. Hilfe bekommt er dabei von der verrückten Wissenschaftlerin Dr. D’Amato (Katharina Buchberger) und der sensationslüsternen Journalistin Carrie Cunningham (Romy Glasel). Dass dieser Haufen Chaoten kompetent genug ist, um dem Ungeheuer den Garaus zu machen -Tabelllenbreite

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daran glaubt natürlich keiner. Muss aber auch nicht sein, ein Film-Monster steht ja sowieso immer wieder auf, nachdem es getötet wird...

Wer mal einen genaueren Blick auf die Namensliste wirft, der bemerkt möglicherweise schon den ersten Gag und sieht auch, in welche Richtung der Humor hier geht. Es wimmelt nur so von Zitaten und Witzen rund um bekannte Filmelemente. Der Filmfan kommt also definitiv am besten auf seine Kosten. Aber auch die restlichen Zuschauer können sich auf ein wahres Gag-Feuerwerk freuen. Hier sieht man sofort, dass Filme wie "Hot Shots" oder "Scary Movie" Vorbilder waren.

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Natürlich zünden dann nicht alle Gags, viele sind auch Geschmackssache, aber das ist bei Parodien bekanntlich normal. Der Humor bietet auf alle Fälle von Slapstick über hintersinnig bis hin zu absurd die volle Bandbreite und - und das sei hervorgehoben - bleibt immer über der Gürtellinie.

Wer sich jetzt immer noch nicht sicher ist, ob das "Moor-Monster" das Richtige für ihn ist, der stelle sich folgendes vor: ein grünes Zottel-Monster, ein sprechender Affe, Aliens und eine waschechte Zeitungs-Ente in einem Film. Sie finden das lustig? Dann sind Sie hier richtig!

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Besetzungsliste:

Hauptrollen: Jack Wood (Thomas Pill), Jackie Franco (Monika Brandl), Moor-Monster (Günther Brandl);

Nebenrollen: Brad (Christian Meilhammer), Dr. D'Amato (Katharina Buchberger), Sherrif Cohan (Günther Brandl), Carrie Cunningham (Romy Glasel), Frank Corman (Jürgen Lill), Dr. Cornelius Bobo (Helmut Brandl), Tiffany (Vicky Vampire), April (Nicole Abl), Amber (Kyle Kodydek), Tourist (Oliver Maurer), Crystal (Stefanie Degner), Kimberly (Verena Maier), Jordan (Claudia Fiedler), Biff (Florian Parzer), Paul (Stephan Holzner), Todd (Matthias Sigl), Olen (Oliver Heide), Ray (Marcus Schattner), Lewis (Helmut Brandl), Hershell (Herbert Meilhammer), Gordon (Thomas Binder), Billy Bob Nashy (Martin Eherer), Bobby Bill Nashy (Peter Eherer), Betty Sue Nash (Monique), Film-Star (Sanela Demirovic), Coach Carpenter (Rudi Kürschner), Dr. Klenk (Christian Eberl), Killer in Autokino-Film (Günther Brandl), Cormans Bösewichte-Braut (Tonia Klein), Frau von Tourist (Josefa Kimmerle), Tochter von Tourist (Adriana Piser), Mr. Fulci (Christian Sklous), "Duck Throat" (Günther Brandl), Cormans Hausmädchen (Melanie Meier), Pathologe (Peter Dubiel), Polizei-Fotograf (Martin Hager), Polizist (Martin Faltermeier), Mr. President (Manuel Urbaneck), Kannibalen-Häuptling (Jasonn Nightcreep), Kannibalen (Ludwig Kustner, Dana Weidner), Kannibalen-Koch (Christian Kreil), Jonathan Frakes (Günther Brandl);

Weitere Rollen: Uncle Sam (Günther Brandl), Army Seargent (Alois Brandl), Army Soldaten (Peter Dubiel, Martin Hager, Andreas Eckleder, Bernd Schmatz, Christian Eberl, Katharina Buchberger), Daisy (Ursula Berger), Kameramann (Christian Maier), Dr. Brundle (Günther Brandl), Barkeeper (Robert Johann Führmann), Freund von Film-Star (Bernd Schmatz), Mädchen im Autokino (Kathrin Meyer), Seemann (Günther Brandl), Oma (Helmut Brandl), Autokino-Gäste (Vicky Vampire, Markus Kopetz, Andreas Eckleder, Monika Brandl, Robert Krivacek, Katharina Buchberger, Christian Maier, Michael Laufer, Graf de Monne), Käptn Iglo (Helmut Brandl), Buck (Andreas Niß), Männlicher Cheerleader (Günther Brandl), Kneipen-Gast (Arnold Gängler), Action-Jackson (Günther Brandl), Wissenschaftlerin (Carla Scutti), Super-Mario (Günther Brandl);

Statisten-Rollen: Toad (Helmut Brandl), Joe (Günther Brandl), Jason (Günther Brandl), Kannibalin (Claudia Abend), Kneipen-Gäste (Peter Eherer, Oliver Heide, Christian Sklous, Marcus Schattner, Christian Maier), Nonne (Katharina Buchberger), Clown (Günther Brandl), Darth Vader (Günther Brandl, Martin Faltermeier), Verdächtige (Armin Sedlmeier, Andreas Eckleder), Gärtner (Martin Hager), Mädchen mit Pistole (Johanna Schmid), Cheerleader (Melanie Alexander), Ninjas (Helmut Brandl), Geschäftsmann (Günther Brandl), Friseur (Helmut Brandl), Partygäste (Stefan Baumgartner, Andreas Schäfer, Gerhard Huber, Andreas Buchner, Anja Eherer, Katharina Buchberger, Peter Eherer, Rupert Eder, Willi Wimmer, Tobias Würfelmann), Sau (Günther Brandl), Human-Centipede (Helmut Brandl, Romy Glasel, Monika Brandl), Schweinepriester (Günther Brandl), Touristen (Alois Brandl, Gisela Brandl, Günther Brandl, Monika Brandl), Müllaufsammler (Katharina Buchberger, Günther Brandl), Film-Crew (Günther Brandl, Monika Brandl, Katharina Buchberger, Markus Kopetz), Leichenaufsammler (Günther Brandl, Stefan Lippeck), Captain (Günther Brandl), Sumpf-Monster (Günther Brandl), Stimme der Regisseure (Helmut Brandl, Günther Brandl, Monika Brandl), Stimme von Heidi Klum (Katharina Buchberger), Dr. Bobos Pool-Girls (Romy Glasel, Katharina Buchberger), Cheerleader im Schneckentrailer (Monika Brandl, Melanie Alexander, Katharina Buchberger), Haruo Nakajima (Haruo Nakajima);

 

Songs:

"Atomic Giant Lizard Thing" (Them!), "Maneating Mutant Monsters" (Them!), "Freak" (Al Reev), "A Cry From A Zombie" (The Cutter Snipe), "Walking To The Sun" (Wild Wings), "Also Sprach Zarathustra" (Richard Strauss), "Nero's Wedding" (The Cutter Snipe), "Eye Incognito" (Temptation Waits);

 

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4 FRAGEN, 4 ANTWORTEN –

DAS INTERVIEW:

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Thomas Pill

"Jack Wood ist ein Freak..."

Das "Moor-Monster" ist ja in erster Linie eine Parodie auf die B-Monsterfilme der Achtziger. Mochtest du sie?

Klar mag ich Monsterfilme, und es ist auch ganz egal aus welchem  Jahrgang sie stammen, aber mit den Achtziger-Jahre- Filmchen bin ich  aufgewachsen.

Was ist einfacher? Eine lustige Rolle zu spielen oder eine ernste? Und was macht mehr Spaß?

Ich denke dass das keinen Unterschied ausmacht.  Konzentrieren muss man sich bei allem was man spielt und wenn man etwas  Ernstes spielt ist man meistens konzentrierter als bei etwas Lustigem, weil das einfach auch zum Quatsch machen einlädt.

Die meisten werden dich als "Jack Wood" unter Perücke und Bart wohl nicht erkennen? Froh drüber?

Warum sollte ich? Weil der Typ ein idiotischer Freak  ist? (lacht)  Nein, ich muss mich für nichts schämen. Das ist nur eine Rolle die ja auch absichtlich überzeichnet gespielt wurde. Darüber hinaus ist Jack doch ein verdammt sympathischer Typ, mit dem man jede Menge Spaß haben kann.

Du machst ja selber Filme. Was reizt dich trotzdem dran, immer wieder bei den Brandls mitzumachen?

Ich mag die Brandls einfach, sie sind sympathische Menschen, mit denen es einfach Spaß macht zu arbeiten. Und ich finde es ja auch super in so unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, wie sie mir  immer geben. Also wenn es meine Zeit zulässt, spiele ich immer gerne bei  ihnen mit.

 

 

 

 

 

 

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Meinungen zum Film:

“Unterhaltsam ist der Film nicht zuletzt für Cineasten, weil er gespickt ist mit allerlei Anspielungen auf bekannte Filmklassiker.”

(Landauer Zeitung)

 

Eien hervorragende Persiflage an die B-Monsterfilme der Achtziger.”

(X-Rated Magazin)

 

“Das hier abgefackelte Feuerwerk an Schwachsinn und Absurditäten sucht wirklich seinesgleichen und lässt sogar seine Vorbilder blass aussehen.”

(Virus Magazin)

 

Der mit weitem Abstand beste, witzigste und durchgeknallteste deutsche  Independent-No-Budget-Film, den ich je gesehen habe!”

(angstrated.com)

 

Hier wird alles zitiert und persifliert, was bei drei nicht in den Giftschränken der Studiobosse verschwunden ist.”

(Dead Ends Magazin)

 

 

Reviews zum Film:

Deadline, X-Rated, Virus Magazin, Dead Ends, AngstRated,

Video-Kannibalen, SplatGore

 

Wir würden uns natürlich freuen, wenn auch ihr uns eure Meinung über diesen Film mitteilt, z. B. bei Facebook, ofdb oder gern auch irgendwo anders in den Weiten des World Wide Webs.

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Auszeichnungen:

Publikumspreis beim Phantastischen Trashfilm Festival 2015

 

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Zum Fazit

Hier handelt es sich um eine Einschätzung von uns selbst, die in erster Linie als Einordnung der Filme untereinander dienen soll.

Unterhalb wird für die fünf Kategorien das Maß des Vorkommens mit ein bis drei Punkten beziffert.