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Hot Dreams

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Erotikfilm-Parodie, 2010-12

 

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Dauer: 127 Minuten (Directors Cut: 149 Minuten)

Regie: Günther Brandl, Helmut Brandl

Drehbuch: Günther Brandl

Dialoge: Günther Brandl, Helmut Brandl

Kamera: Helmut Brandl, Günther Brandl

Schnitt: Günther Brandl, Helmut Brandl

Musik: Kevin MacLeod, Herwig Sider, Michael Donner, Davide Matrisciano

Release: 12.09.2012 (Film), 01.02.2013 (DVD)

Produktionsdauer: 119 Wochen

(Dreh: 113  Wochen / Schnitt:  67 Wochen / 34 Drehtage)

Empfohlen ab 18 Jahren

 

Darsteller: Taja, Estefania Straff, Katey Nice, Veruca, Günther Brandl, Helmut Brandl, Isabelle Stein, Timo Tirado, Monique, Oli Maurer, Sophie J’Adore, Martin Eherer, The Obscenator, Tom Binder, Micha Laufer, Jane Blond, Andosz, Uschi Berger, Sophie Smo, Didi von Rosen, Lucy Kring u. a.Tabelllenbreite

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"Was seht ihr euch da bloß wieder für `nen Schweinskram an, ihr solltet euch was schämen!"

(Annika zum Zuschauer)

 

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"Hot Dreams" - selten sprach der Titel eines Brandl-Films derart Bände wie dieser. Vielleicht aber auch nur auf den ersten Blick... Denn klar, betrachtet man die Aufmachung des Films sieht alles klar nach einem billigen Sexfilmchen aus, angereichert mit etwas flachem Humor. Doch hinter diesem Film steckt mehr, man sollte sich dieses zweistündige "Filmchen" mit Sicherheit erst mal anschaun, bevor man darüber urteilt, denn selten dürfte man bei einem Brandl-Film dermaßen überrascht werden können. Gut, für manch einen mag der Film auch nach Betrachten nichts anderes sein als eine platte Sex-Klamotte. Für den geneigten Freund des parodistischen Humors, allen voran für jeden Film-Fan und -Kenner könnte er vor allem eins sein: schlichtweg eine Riesengaudi!

Die Story des Films ist dabei schnell erzählt. Ein illustres Damen-Quartett erzählt sich beim Latte Macchiato beschwingt seine besten erotischen Abenteuer. Das klingt jetzt wie aus einem billigen Porno. Soll es auch und es würde auch so aussehn, würde es sich bei den Liebhabern nicht unter anderem um den Chef, einen französischen Künstler, ein paar bayerischen Bauern-Seppls, König Artus, dem bösen Wolf, die sieben Zwerge und Aliens aus einer fremden Galaxie handeln...

Tja, mehr braucht mal wohl nicht zuTabelllenbreite

sagen, jeder kann sich das Resultat denken. Denn das heißt jede Menge organisierter Schwachsinn, aufgegliedert in zahlreichen Episoden, in denen nicht nur so ziemlich jedes erdenkliche Sex- Klischee, sondern auch querfeldein die halbe Filmgeschichte veräppelt wird. Und was hierbei vielleicht so manchen Skeptiker überraschen könnte: der Humor gewinnt gegenüber der Erotik klar die Oberhand. Denn natürlich gibt es viel nackte Haut, und auch einige richtig heiße Szenen, aber richtigen Sex gibt es eigentlich nicht zu sehen und wenn dann nur auf lustige Art und Weise. Gags gibts dafür im Minutentakt, teilweise sogar noch häufiger... Dass dabei natürlich nicht jeder zündet, liegt in der Natur der Sache und selbstverständlich gibt’s auch viele platte und altbekannte Sex-Witze. Die werden aber gemischt mit Parodien in schönster "Hot Shots"-Manier. Und wasTabelllenbreite

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außerdem mehr als löblich ist: kein Gag im ganzen Film zielt unter die Gürtellinie, vom derzeit so häufig in solchen Film zu findenden unsäglichen Fäkal-Humor fehlt jede Spur.

Man sieht: das hier ist kein im Schnelldurchlauf runtergekurbeltes Schmuddelfilmchen aus dem hintersten Regal der Videothek, sondern ein durchdachtes aufwendig umgesetztes Stück Komödie. Wie viel Aufwand dahinter steckte, wird nicht nur an der immens langen Produktionsdauer (2 1/2 Jahre!!) ersichtlich, sondern auch bei der Ausstattung. Wie mittlerweile in Parodien üblich gibt es meist gute Kulissen mit vielen teils auch wieder lustigen Details. Abgerundet wird das ganze dann mit einem größtenteils gut besetzten Cast. Klar, wenn man eine Komödie ausschließlich mit Laien besetzt, kann mit deren humoristischer Leistung natürlich nicht jeder was  anfangen. Und natürlich scheitert auch manch ein Gag an der schauspielerischen Umsetzung. Aber dieses vielleicht einzige Defizit verzeiht man schnell, denn einen großen Pluspunkt sollte man natürlich nicht verschweigen: bei der extrem heißen Darstellerinnen-Riege gibt’s nicht nur gehörig Futter fürs Zwerchfell, sondern auch fürs Auge...  

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4 FRAGEN, 4 ANTWORTEN –

DAS INTERVIEW:

 

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Taja

"Hier kann man sich selber auf die Schippe nehmen."

Dieser Film war ja dein sagen wir mal Schauspiel-Debüt. Wie kam’s dazu?

Ich bin Fotomodell und wurde über die Modelkartei von den Brandls  angefragt. Und da ich schon als Kind gerne Schauspielerin werden wollte, habe ich zugesagt.

Fandest du’s gut in einer Komödie mitzuspielen, oder hättest du lieber eine ernsthafte Rolle gespielt?

Ich glaub für Anfänger ist eine Komödie einfacher. Man ist lockerer und kann sich auch selber dabei auf die Schippe nehmen..

Deine Rolle ist ja ziemlich freizügig, war das schwierig oder nicht?

Für mich ist Freizügigkeit kein Problem, bin ja Aktmodell. Nur mit  zu vielem Live-Publikum habe ich Probleme, da werd ich schüchtern.

Deim Dreh gab’s ja viele Schwierigkeiten, ein Teil der Szenen musste sogar neu gedreht werden. War das ärgerlich für dich?

Ja das war schon ganz schön aufwendig. Vor allem da es ja über einen  sehr langen Zeitraum ging, und die einzelnen Termine auch zeitlich immer weit überzogen wurden. Aber wenn man was anfängt muss man es auch zu  Ende bringen und ich hoffe es hat sich gelohnt.

 

 

 

 

 

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Meinungen zum Film:

“Der Omnibusstreifen ist zu jeder Zeit augenzwinkernd selbstironisch, so dass man ihm nichts wirklich krummnimmt.”

(Deadline Filmmagazin)

 

“Die Erotikfilm-Persiflage brilliert durch zahllose Anspielungen und Querverweise auf bekannte Serien und Filme, insbesondere aber durch das Spiel mit stumpfen Klischees.”

(Landauer Zeitung)

 

“Hot Dreams ist so ein Film, den man sich anschauen sollte, da man ihn  recht schwer in Worte fassen kann. Man muss es einfach sehen.

(Splatgore)

 

Externe Reviews auf:

Deadline, Online Filmdatenbank, Splatgore, Hard Times, Splatter-Movies

 

Wir würden uns natürlich freuen, wenn auch ihr uns eure Meinung über diesen Film mitteilt, z. B. bei Facebook, ofdb, Indigo Board oder gern auch irgendwo anders in den Weiten des World Wide Webs.

 

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Hot_Kritik

 

Zum Fazit

Hier handelt es sich um eine Einschätzung von uns selbst, die in erster Linie als Einordnung der Filme untereinander dienen soll.

Unterhalb wird für die fünf Kategorien das Maß des Vorkommens mit ein bis drei Punkten beziffert..